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Web-App und iPhone-App · Verschlüsselt auf dem Gerät · Quelloffen

Zehn Ziele, in einer ehrlichen Reihenfolge.

Die Methode verlangt drei Dinge: genau zehn Ziele, mit der Hand aufgeschrieben. Eine einzige Reihenfolge von eins bis zehn, in der jedes wirklich vor dem darunter steht. Und das oberste so weit zerlegt, bis ein Schritt dasteht, den du diese Woche tun kannst. Die Liste wird täglich gelesen und einmal im Monat auf Papier neu geschrieben. tenfold führt diese Liste und übernimmt die Logistik.

App Store Demnächst Im Browser öffnen

Die Methode

Zehn, sortiert, bis zum Schritt

Eine Liste mit dreißig Punkten ist keine Prioritätenliste, sondern ein Wunschzettel. Zehn zwingt dazu, etwas zu verlieren, und genau da fängt die Methode an zu arbeiten.

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Zehn mit der Hand schreiben

Eine Stunde, ein Blatt, zehn Zeilen, und während des Schreibens wird nichts bearbeitet: nicht streichen, nicht umnummerieren, nichts als unrealistisch verwerfen. Die meisten nennen drei oder vier Dinge ohne Zögern und werden dann langsamer. Was nach dieser Verlangsamung kommt, ist meist das Genaueste auf dem Blatt.

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Auf zehn kürzen

Zehn ist eine Grenze, keine schöne Zahl. Ihre Arbeit beginnt, sobald du elf Kandidaten hast und einen davon verlieren musst. Eine Liste, die nichts ablehnt, ist eine Liste von allem, woran du je gedacht hast, und damit keine Liste mehr.

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Paarweise sortieren

Zehn Dinge auf einmal zu vergleichen überfordert jeden. Zwei zu vergleichen ist leicht. Die App zeigt zwei und fragt, welches du behältst, wenn nur eines bleiben darf. Etwa fünfundzwanzig Fragen, zwei bis drei Minuten, und abbrechen kannst du jederzeit: Die erreichte Reihenfolge bleibt stehen.

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Das oberste auffalten

Ein Ziel öffnet sich zur Stufe darunter, diese zur nächsten. Die Prüfung ist auf jeder Stufe dieselbe: Könnte jemand damit anfangen, ohne sich erst darauf vorzubereiten? Wenn nicht, liegt darunter noch eine Stufe. Am Ende steht fast immer ein Telefonat.

Danach ist der Takt kurz. Täglich eine einzige Frage zu dem Ziel, das am wenigsten über sich selbst weiß: eine Minute tippen, dann zu. Einmal im Monat, oder wenn sich in deinem Leben etwas verschiebt, gehst du zurück aufs Papier und schreibst die zehn neu.

Zwischen zwei Ritualen bleibt die Liste in Ruhe. Sie wird nicht an einem schlechten Mittwoch umsortiert, und sie muss auch nicht täglich ganz gelesen werden: Das macht aus einer Entscheidung eine Sorge. Ein Blick pro Woche auf die obersten drei reicht.

Demo

So sieht das aus

Gut eine halbe Minute: die Liste sortiert sich über den Vergleich von je zwei Zielen, danach kommen die Frage des Tages und die Karte.

Video ohne Ton. Zum Abspielen antippen.

Woher es kommt

Raymond Hull, 1969

Die handschriftliche Liste, die ehrliche Rangfolge und das regelmäßige Neuschreiben stammen von Raymond Hull (1919 bis 1985), einem britisch-kanadischen Autor in Vancouver, Mitautor von The Peter Principle. Aufgeschrieben hat er sie 1969 in How to Get What You Want. Seine Beobachtung: Die meisten scheitern nicht am Können und nicht am Fleiß, sondern daran, nie geklärt zu haben, was sie wollen und in welcher Reihenfolge.

Das Buch enthält auch Übungen zur Selbstsuggestion, die sich heute anders lesen; die bleiben draußen. Übernommen sind die Liste und das Ritual. Die Grenze von genau zehn ist unsere, ebenso der paarweise Vergleich und die tägliche Frage.

Das repariert kein Leben an einem Nachmittag, und so sollte es niemand verkaufen. Es tut etwas Kleineres: Es zwingt dich zu entscheiden, was zuerst kommt, und macht aus dieser Entscheidung etwas, das sich diese Woche anfangen lässt. Die lange Fassung mit dem Papierritual Schritt für Schritt steht auf tenfold.kairatools.com/method.html, und sie funktioniert auf Papier, auch wenn du die App nie öffnest.

Was es ist

Eine Web-App und eine iPhone-App

Beides ist derselbe Code, deshalb sind Methode und Verschlüsselung identisch.

Kostenlos, in jedem Browser

Die Web-Fassung öffnet sich auf tenfold.kairatools.com, lässt sich auf den Homescreen legen und startet auch ohne Netz. Kein Store dazwischen.

App fürs iPhone

Sie ergänzt die vier Dinge, die ein Browser unter iOS nicht liefern kann: lokale Mitteilungen, Widget und Zähler auf dem Homescreen, Teilen-Erweiterung und Entsperren per Face ID. Sie kommt demnächst in den App Store.

Kein Konto, eine Passphrase

Keine Registrierung, keine E-Mail-Adresse, kein Passwort, das je einen Server erreicht. Du wählst eine Passphrase und bekommst einen Wiederherstellungsschlüssel. Leg beides in deinen Passwortmanager, bevor du anfängst.

Nichts zu kaufen

Kein Abo, keine Pro-Fassung, keine Werbung, keine Funktion hinter einer Bezahlschranke. Die iPhone-App nimmt freiwillige Trinkgelder als Einmalzahlung an; freischalten tun sie nichts, weil nichts gesperrt ist.

Was es nicht ist. Kein Aufgabenmanager, keine Gewohnheits-App, kein Kalender. Kein Feed, keine Serien, keine Punkte, keine Abzeichen und keine Mitteilung, die dich zurückholen will. tenfold sagt dir nicht, was du heute abarbeiten sollst, sondern woran du dieses Jahr nicht vorbeikommst. Für den Rest hast du schon Werkzeuge.

Der Bildschirm „Heute“ sammelt höchstens sieben Schritte, und wenn nichts ansteht, sagt er das und ist still.

Nichts Lesbares verlässt dein Gerät.

Was du eingibst, wird auf dem Gerät mit deiner Passphrase verschlüsselt: PBKDF2 mit 600.000 Runden für die Schlüsselableitung, AES-256-GCM für die Inhalte. Gespeichert oder übertragen wird ein unlesbarer Block. Die Synchronisierung ist optional und standardmäßig aus; schaltest du sie ein, ist der Server nur ein Postfach mit diesem Block darin, ohne zu wissen, wem er gehört oder was darin steht.

Das ist kein Versprechen von uns, sondern die Bauweise: Der Schlüssel verlässt dein Gerät nicht, also können wir deine Liste nicht lesen, auch nicht auf Anfrage Dritter. Das hat eine Folge, die wir lieber deutlich sagen. Wenn Passphrase und Wiederherstellungsschlüssel verloren gehen und kein Export existiert, sind die Daten weg. Es gibt keinen Zurücksetzen-Link, weil es kein Konto zum Zurücksetzen gibt.

Keine Cookies, keine Analytics

Keine Cookies, keine Messskripte, keine Zählpixel, keine Werbe-Kennungen. Die einzige fremde Komponente prüft die Trinkgelder und sieht nichts von deiner Liste.

Aufs zweite Gerät per QR

Auf dem alten Gerät den Code zeigen, mit dem neuen scannen, Passphrase eingeben. Daneben gibt es den Datei-Export: verschlüsselt, oder bewusst als lesbarer Text.

Funktioniert offline

Liste, Vergleiche, Auffalten und die tägliche Frage laufen ohne Netz. Die Erinnerungen der App sind lokal, ohne Push-Dienst dazwischen.

Face ID ist Bequemlichkeit

Das biometrische Entsperren verpackt deinen Schlüssel im Schlüsselbund des Geräts. Es spart das Tippen der Passphrase, ersetzt sie aber nicht und holt sie nicht zurück.

Künstliche Intelligenz

Keine KI drin. Der Transport bist du

Die App verbindet sich mit keinem Modell. Sie schreibt den Text, und du entscheidest, ob er das Gerät verlässt.

Kein Anbieter einzurichten

Kein API-Schlüssel, keine Serveradresse, kein Schalter dafür. Die App kann kein Modell aufrufen, auch nicht versehentlich.

Ein Text, den du selbst trägst

tenfold formuliert die Anfrage zu einem einzelnen Ziel. Du kopierst sie, trägst sie zu der KI, die du ohnehin nutzt, und entscheidest jedes Mal neu. Ohne KI ist tenfold jederzeit vollständig nutzbar.

Nur das Nötige reist mit

Die Anfrage enthält das bearbeitete Ziel, die darüberliegenden Ziele und deren direkte Schritte, nie den ganzen Baum. Ein Zweig, den du von Modellen fernhältst, als sensibel markierte Karten und die Notizen auf jeder Karte kommen darin nicht vor.

Vorschau vor dem Übernehmen

Du fügst die Antwort ein, die App zeigt, welche Schritte sie anlegen würde, und es gibt nur zwei Knöpfe: übernehmen oder abbrechen. Blind übernommen wird nie etwas.

Quelloffen

Nachprüfbar statt nur behauptet

Eine Verschlüsselung, die niemand nachlesen kann, ist nur eine Behauptung. Die von tenfold liegt in einem öffentlichen Repository unter MIT-Lizenz.

Der Code liegt auf github.com/freshlabde/tenfold. Dort lässt sich nachlesen, wie der Schlüssel abgeleitet wird und was das Gerät verlässt. Wenn auch das verschlüsselte Postfach dir gehören soll, kannst du die Anwendung auf einer eigenen Maschine betreiben.

Die iPhone-App ist eine native Hülle um genau diese Web-Anwendung. Methode, Verschlüsselung und Synchronisierung sind auf beiden Wegen derselbe Code.

Support

Etwas läuft nicht wie erwartet?

Schreib an support@freshlab.es. Wir antworten auf Deutsch, Spanisch und Englisch, in der Regel innerhalb von ein bis zwei Werktagen. Nenn iPhone-Modell oder Browser, die Version des Systems und was passiert ist, dann sparen wir uns eine Rückfrage.

Schick uns niemals deine Passphrase oder deinen Wiederherstellungsschlüssel. Sie helfen uns nicht weiter, und wir wollen sie nicht haben: Damit ließe sich alles öffnen, und genau das ist der Punkt.

Worin besteht die Methode?

Zehn Ziele in deinen eigenen Worten, in eine einzige Reihenfolge von eins bis zehn gebracht und Stufe für Stufe zerlegt, bis ein Schritt dasteht, den man ohne eigene Vorbereitung anfangen kann. Die Prüfung ist auf jeder Stufe dieselbe: Könnte jemand damit anfangen, ohne vorher etwas anderes zu erledigen? Lautet die Antwort nein, liegt darunter noch eine Stufe. Liste, Reihenfolge und das regelmäßige Neuschreiben stammen von Raymond Hull, How to Get What You Want, 1969. Die Grenze von genau zehn stammt von uns.

Brauche ich die App für die Methode?

Nein. Die Methode ist ein halbes Jahrhundert älter als die App und funktioniert mit einem Blatt Papier: zehn Zeilen schreiben, sie paarweise vergleichend sortieren und die oberste zerlegen, bis ein konkreter Schritt dasteht. Was tenfold hinzufügt, sind Tiefe und Gedächtnis: Es hält die Stufen unter jedem Ziel fest, behält, was du ihm über deine Umstände erzählt hast, und lässt die Liste nicht in der anderen Jacke liegen. Die lange Fassung steht auf tenfold.kairatools.com/method.html.

Steckt in tenfold eine KI?

Nein, und das ist kein Versehen. Die App spricht mit keinem Modell: Es gibt keinen Anbieter, keinen Schlüssel, keine Adresse und keinen Schalter, um so etwas einzuschalten. Sie formuliert einen Text zu einem einzelnen Ziel; du kopierst ihn, trägst ihn zu der KI, die du ohnehin verwendest, und fügst die Antwort zurück ein. Vor dem Übernehmen siehst du eine Vorschau, und die einzigen Knöpfe sind übernehmen und abbrechen. Ohne KI ist tenfold jederzeit vollständig nutzbar.

Sieht der Server meine Ziele?

Nein. Die Synchronisierung ist optional und standardmäßig aus; sie einzuschalten ist ein bewusster Schritt in den Einstellungen. Danach verschlüsselt dein Gerät die Liste und schickt einen Block, den der Server nicht öffnen kann, weil der Schlüssel das Gerät nie verlässt. Der Server sieht, dass es ein Postfach gibt, wie groß der Block ist und wann er sich geändert hat. Er sieht keinen Titel, keine Notiz und nicht, wem das gehört.

Was unterscheidet die App von der Web-Fassung?

Methode und Verschlüsselung sind identisch, es ist derselbe Code. Die iPhone-App ergänzt vier Dinge, die ein Browser unter iOS nicht liefern kann: lokale Mitteilungen, Widget und Zähler auf dem Homescreen, eine Teilen-Erweiterung und das Entsperren per Face ID. Die Web-Fassung läuft in jedem Browser, lässt sich auf den Homescreen legen, startet offline und kann auf einem eigenen Server liegen.

Wie lösche ich meine Daten?

In den Einstellungen gibt es zwei Wege. „Nur dieses Gerät löschen“ lässt die synchronisierte Kopie unangetastet. „Überall löschen“ entfernt zuerst die Kopie auf dem Server und hält an, falls das nicht gelingt, statt halb zu löschen; danach gehen dieses Gerät, die Schlüssel und die biometrische Freigabe. Auf dem Server bleibt nicht einmal der Hinweis, dass es dieses Postfach gab. Vorher kannst du deine Daten exportieren, verschlüsselt oder als lesbaren Text.

Zehn Dinge, in der Reihenfolge, zu der du stehst

Die Web-Fassung gibt es schon, kostenlos. Die iPhone-App kommt demnächst in den App Store, mit demselben Code und derselben Verschlüsselung.

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